Ein Interview mit Jelle van Baggem, Manager Digital Health

Bei Zorg van de Zaak dreht sich alles um die Gesundheit von arbeitenden Menschen in den Niederlanden. Aber um diese Mission zu erreichen, muss hinter den Kulissen alles reibungslos ablaufen – von Systemen und Anwendungen bis hin zum IT-Support. Jelle van Baggem, Manager Digital Health, leitet die digitalen Dienste innerhalb des Netzwerks und erklärt, wie KI eine immer wichtigere Rolle spielen wird. “Unsere Leute arbeiten jeden Tag hart, um anderen zu helfen. Jetzt ist es Zeit für die Technologie, ihnen zu helfen.”

Ein einzigartiges und dynamisches Netzwerk

“Zorg van de Zaak ist ein Betriebliches Gesundheitsnetzwerk”, beginnt Jelle. “Es besteht aus arbeitsmedizinischen Diensten, Interventionsunternehmen sowie Schulungs- und Beratungsagenturen, die sich gemeinsam auf die erwerbstätige Bevölkerung konzentrieren. Denken Sie an Ärzte, Psychologen, Mediatoren, aber auch an unterstützende Dienste. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Prozesse und Systeme. Es ist unsere Aufgabe, diese digitale Infrastruktur zu verwalten und zu integrieren.”

Jelle ist unter anderem verantwortlich für IT-Service-Desk, DevOps, Anwendungsmanagement und Datenlogistik. “Die Anzahl der Mitarbeiter im Netzwerk schwankt ständig – Unternehmen werden übernommen oder entlassen. Das bedeutet, dass wir uns ständig anpassen müssen: Onboarding neuer Mitarbeiter, Migrieren von Systemen, Abstimmen von Infrastrukturen. Bei einer kürzlichen Zusammenarbeit mussten wir beispielsweise Konten für mehr als 100 neue Kollegen einrichten, Laptops ersetzen, WLAN-Netzwerke vor Ort installieren und Datenmigrationen durchführen. Das ist eine ziemliche Aufgabe.”

Intelligenter arbeiten: Raum für Qualität schaffen

Der Avatar von Tod, dem KI-Agenten des Zorg van de Zaak IT Service Desks, wurde sorgfältig von Jessica Veen, Teamleiterin des IT Service Desks, entworfen.

Diese anhaltende Dynamik lastet schwer auf dem IT Service Desk. “Unsere Kolleginnen und Kollegen beim Service Desk setzen sich jeden Tag mit ganzem Herzen dafür ein, Mitarbeitern zu helfen. Wenn jemand auf ein Problem stößt, wollen wir, dass er so schnell wie möglich wieder an die Arbeit kann. Dafür sind wir da. Gleichzeitig sehe ich, wie hoch das Arbeitstempo ist. Ich wünschte, das Team würde mehr Raum für strukturelle Verbesserungen schaffen. Deshalb ist es an der Zeit, intelligenter zu arbeiten.”

Sie gehen diesen Schritt teilweise, indem sie KI einsetzen – in Form eines digitalen Kollegen: Tod, dem KI-Agenten von Conversed.ai. “Tod wird Mitarbeitern bei IT-Fragen helfen, damit ihnen schneller und effizienter geholfen werden kann. Dies bedeutet, dass der Service Desk mehr Zeit für komplexe Probleme und Innovation hat.” Das Training von Tod kostet Zeit und Mühe, aber Jelle ist sich sicher: “Das Ziel – unseren Leuten schneller und besser zu helfen – ist es absolut wert.”

Warum Conversed.ai?

Die Entscheidung für Conversed.ai war kein Zufall. “Eine Reihe von Labels innerhalb des Zorg van de Zaak-Netzwerks – darunter die betriebsärztlichen Dienste ZekerArbo, Zorg van de Zaak und Aditum Arbo – arbeiteten bereits mit Conversed.ai zusammen”, sagt Jelle. “Sie waren so begeistert von der Zusammenarbeit – nicht nur von der Technologie, sondern vor allem vom gesamten Prozess: der Betreuung, der Nachsorge, dem Engagement. Das gab uns Vertrauen.”

Die Zukunft: Mit Tod sprechen, anstatt Tickets einzureichen

Was wird Tod in Zukunft tun können? Jelle lächelt: “In erster Linie hoffen wir, dass dieser KI-Agent einen großen Teil der Standardfragen und -anfragen bearbeiten wird. Dass Mitarbeiter einfach schneller Hilfe erhalten, ohne es überhaupt zu merken – weil Tod im Hintergrund Vorschläge für den Servicedesk macht.”
Aber damit ist es für ihn noch nicht zu Ende. “Ich möchte, dass die Mitarbeiter in Zukunft nicht mehr zu einem separaten Portal gehen müssen. Sie ‘sprechen’ einfach mit Tod, wo immer sie sind – im Büro, zu Hause, unterwegs. Sagen Sie, was Sie brauchen, und Tod kümmert sich darum.”

KI im digitalen Gesundheitswesen: viel mehr als IT

Die Einführung von Tod beim IT Service Desk ist erst der Anfang. “Wir haben weitere Teams, bei denen KI einen erheblichen Mehrwert bieten kann”, sagt Jelle. “Unsere Berater arbeiten mit Standardintegrationen, die immer wieder wiederholt werden. Das ist Arbeit, bei der wir KI einsetzen können. Oder unser Anwendungsmanagement-Team: Warum sollte man in Zukunft noch selbst Handbücher erstellen, wenn man das mit KI lösen kann?”
Er fährt fort: “Wir haben gerade erst begonnen. KI überrascht mich jedes Mal. Ich weiß noch nicht, was in fünf Jahren möglich sein wird, aber dass es viel sein wird, das ist sicher. Und ich bin mir auch sicher, dass wir, als Zorg van de Zaak, darauf klug antizipieren werden.”

Ein Aufruf an die Kollegen

Schließlich hat Jelle einen klaren und positiven Aufruf an alle Kollegen im Netzwerk: “Wir werden mit Tod zusammenarbeiten, und ich hoffe, dass jeder es mit einer offenen und neugierigen Haltung annimmt. Betrachten Sie es als etwas Interessantes: einen neuen Kollegen, den wir gemeinsam schulen und ausbilden werden, wodurch es jedes Mal ein bisschen besser wird. Tod wird nicht immer sofort perfekt sein, aber indem wir gemeinsam damit arbeiten, machen wir es jeden Tag schlauer. Tragen Sie zu dieser Entwicklung bei, seien Sie ein Teil davon und lassen Sie uns gemeinsam etwas Großartiges schaffen.”